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Der Buchfink vom Venusberg

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Der Buchfink vom Venusberg
PentaXgraphy Fotografiert vonPentaxgraf Pentax K-3 Mark IISigma Lens FL266mmAVƒ8TV1/640sISO800

Der häufigste Fink in der Waldau am Venusberg

Kurz erklärt

Der Buchfink (Fringilla coelebs) ist der häufigste Fink bei uns. Das Männchen erkennst du an der blaugrauen Kappe, der rostroten Brust und den auffälligen weißen Flügelbinden, das Weibchen bleibt unscheinbar graubraun. Diese Bilder sind in der Waldau auf dem Bonner Venusberg entstanden, wo der laute Finkenschlag im Frühjahr kaum zu überhören ist.

Wenn du im Frühling durch die Wälder am Venusberg gehst, begleitet dich fast überall ein munterer, schmetternder Gesang. In den meisten Fällen ist es der Buchfink, der von einer erhöhten Warte aus sein Revier vertont. Ich habe mich an diesem Morgen einfach ruhig hingestellt und gewartet, bis das Männchen nah genug herankam, um Kappe und Brust in Ruhe abzulichten.

Kaum ein Singvogel ist so leicht zu finden und trotzdem so lohnend zu fotografieren. Die Farben des Männchens leuchten im Seitenlicht, und weil Buchfinken oft im gleichen Revier bleiben, kannst du dir mit etwas Geduld einen festen Ansitz aufbauen und die Tiere über Wochen begleiten.

Männlicher Buchfink sitzt auf einem Ast, blaugraue Kappe und rostrote Brust gut sichtbar

Ein bunter Fink mit klarem Erkennungszeichen

Das Männchen macht es dir bei der Bestimmung leicht: die blaugraue Kappe im Nacken, die warme rostrote Brust und die kräftig weißen Flügelbinden sitzen wie gemalt. Genau diese Binden sind das sicherste Merkmal, denn sie blitzen selbst dann auf, wenn der Vogel dir den Rücken zudreht. Mit einer Körperlänge von 14 bis 16 Zentimetern gehört der Buchfink zu den kleineren Singvögeln, wirkt durch seine kräftige Statur aber nie zierlich.

  • ArtBuchfink, Fringilla coelebs
  • Größe14–16 cm
  • NahrungSamen, Insekten
  • LebensraumWälder, Gärten, Parks
  • Merkmalweiße Flügelbinden
  • GesangFinkenschlag

Den vollständigen Steckbrief findest du im Arten-Katalog beim Buchfink.

Sänger, Sämereien-Spezialist und Waldbewohner

Seinen kräftigen, kegelförmigen Schnabel setzt der Buchfink gezielt ein, um Sämereien, Knospen und Beeren zu knacken, in der Brutzeit kommen reichlich Insekten für die Jungen dazu. Am liebsten lebt er in lichten Laub- und Mischwäldern wie am Venusberg, doch du triffst ihn genauso in Parks und Gärten. Sein Gesang, der berühmte Finkenschlag, endet in einem schmetternden Schnörkel und gehört für mich zu den verlässlichsten Frühjahrsgeräuschen überhaupt.

Buchfink von hinten mit deutlich erkennbaren weißen Flügelbinden

Für mich ist der Buchfink ein perfekter Einstieg in die Vogelfotografie: leicht zu finden, wunderbar farbig und trotzdem anspruchsvoll genug, um sauber freizustellen. Noch mehr Vögel und Wildtiere vor der Linse findest du in meinen weiteren Fotoprojekten und Stories.